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Kai-Uwe allein Zuhaus

|  Werbung, unbezahlte Kooperation* |

 

Die FURBO Hundekamera im Test

Welche Hundemama möchte nicht wissen, wie es dem Hundi geht, wenn man ihn alleine zuhause lässt? Geht es ihm gut? Sitzt er traurig an der Tür? Oder wird er laut und bellt?

 

Wir sind beide berufstätig und Kai-Uwe muss daher unter der Woche tagsüber alleine Zuhause bleiben. Damit es nicht so viele Stunden sind, die er alleine bleiben muss, legen wir unsere Arbeitszeiten zeitversetzt. Das heißt, dass ich morgens sehr früh anfange, um mittags früh wieder daheim zu sein, um dann einen groooooßen Nachmittagsspaziergang mit ihm zu machen. Mein Mann fängt dafür morgens später an und übernimmt die Morgenrunde. So ist Kai-Uwe ca. 6-7 Stunden alleine.

 

Als Kai-Uwe zu uns kam, haben wir uns insgesamt 2 Wochen Urlaub genommen, damit er sich bestmöglich bei uns eingewöhnen kann. Wir haben das Alleinbleiben direkt ab dem 2. Tag step by step getestet und die Dauer langsam immer mehr erhöht. Das hat offensichtlich gut funktioniert. Wie es ihm aber tatsächlich allein Zuhause erging und wie er sich verhielt, das konnte man nur mutmaßen.

 

Um Gewissheit zu haben, haben wir uns eine günstige Petcam gekauft. So konnten wir von unterwegs über eine App beobachten, wie Kai-Uwe sich alleine Zuhause verhält. Leider war die Lebensdauer der Cam aufgrund von Eigenverschulden aber nicht allzu hoch.

 

Umso mehr haben wir uns über die Möglichkeit gefreut, die FURBO Hundekamera jetzt testen zu dürfen. Denn wir hatten unter anderem die Vermutung, dass es sich Kai-Uwe neuerdings während unserer Abwesenheit auf dem Sofa gemütlich macht ;-)

Die Installation

Ich als Technik-Muffel habe mich sehr darüber gefreut, dass die Installation der Kamera so einfach ist. Sie wird einfach an einem Platz Deiner Wahl in die Steckdose eingesteckt. Dank der WLAN-Funktion ist man bei der Stadortwahl nicht an die Verfügbarkeit eines LAN-Kabels gebunden. Danach lädt man sich die FURBO App auf sein Handy, gibt das WLAN-Passwort ein und schon ist die Kamera installiert - innerhalb von nur 5 Minuten. Optional kann man auch noch ein Hundeprofil anlegen, was ich ganz süß finde.

 

Anschließend haben wir die Kamera mit Leckerli befüllt, denn wir wollten natürlich direkt die Leckerli-Wurf-Funktion ausprobieren. Beim Testen dieser Funktion war es mir wichtig, dass ich mit im Raum bin. Es könnte ja sein, dass Kai-Uwe ängstlich darauf reagiert. Und ich wollte ihm keine Angst machen, während er schon alleine Zuhause ist.

Was kann die FURBO?

Die FURBO hat einige Funktionen zu bieten...

 

Leckerli-Wurf

Die Kamera hat einen integrierten Leckerli-Spender, durch den man seinem Hund jederzeit via App ein paar Leckerli zuwerfen kann. Kai-Uwe's Interesse war relativ groß und das Prinzip hat er schnell verstanden. Sobald er gehört hat, dass etwas aus der Kamera purzelt war er zur Stelle und hat die Leckerli schnell eingesammelt. Ehrlich gesagt hatte ich auch nichts anderes von unserem verfressenen Labbi erwartet. Zum Glück hat er nicht versucht, den Behälter zu plündern.. auch das hätte mich nicht verwundert ;-)

 


Bildqualität

Total überrascht war ich von der hervorragenden Bildqualität. Ich hätte nicht gedacht, dass die Auflösung so gut ist. Die Kamera überträgt die Bilder in 1080p (HD) und durch das 160 ° Weitwinkel-Objektiv ist der ganze Raum sehr gut sichtbar. Die Übertragung auf die App erfolgt leicht zeitversetzt  aber zu jeder Zeit störungsfrei. Vorausgesetzt natürlich, man hat von unterwegs eine gute Internetverbindung. Durch eine Foto- und Videofunktion könnt ihr sogar Momente von unterwegs festhalten. Wenn es dunkel wird, schaltet die Kamera automatisch auf die Nachtsicht um. Für die Lichtverhältniss bei Nacht finde ich die Bildqualität absolut in Ordnung. Man kann alles Wesentlich erkennen.

 

Hier könnt ihr sehen, wie das Bild über die App dargestellt wird:

Mikrofon

Auf unsere Stimme reagiert Kai-Uwe nicht bzw. er wirkt leicht irritiert und scheint sie nicht zuordnen zu können. Das liegt vermutlich daran, dass sie leicht verzerrt bei ihm ankommt. Er guckt dann etwas verdutzt durch den Raum und fragt sich vermutlich, was das war und wo es herkam. Angst scheint er aber nicht zu haben.

 

Bell-Alarm

Ihr könnt bei der FURBO einen Bell-Alarm einstellen, durch den ihr per SMS benachrichtigt werdet, wenn die Kamera Zuhause ein Bellen erkennt. Ihr könnt auch die Bell-Empfindlichkeit einstellen (Hight, Medium oder Low), damit die Kamera euch nicht z. B. schon beim kleinsten "Wuff" informiert sondern erst, wenn es lauter wird.

 

Design

Optisch finde ich die FURBO sehr schick. Man kann sie wirklich überall im Wohnzimmer hinstellen - sie sieht einfach immer gut aus. Einzige Voraussetzung: Es muss eine Steckdose in der Nähe sein, da sie keine Akkufunktion hat. Außerdem wirkt sie sehr gut verarbeitet und fühlt sich hochwertig an.

Kai-Uwe allein Zuhaus

Durch unsere Einsteiger-Petcam wussten wir bereits, dass Kai-Uwe sich Zuhause ruhig verhält, wenn er alleine ist. Wenn man sich von ihm verabschiedet und zur Haustür geht, bleibt er ruhig liegen und auch wenn die Haustür zugemacht wird, bleibt er erst mal ein paar Stunden in der gleichen Position und schläft. Das Einzige, was im Laufe des Tages passiert ist, dass der Schlafplatz nach ein paar Stunden vom Körbchen auf den Wohnzimmerboden und ein paar Stunden später wieder zurück ins Körbchen verlagert wird :-)

 

Natürlich ist es schöner für einen Hund, wenn Jemand da ist und er nicht bzw. nicht lange alleine Zuhause sein muss. Aber ich bin überzeugt, dass sich das Alleinsein durch viel Bewegung, Training, Spielen und Kuscheln am Abend wieder kompensieren lässt. Als wir uns nach einem passenden Vierbeiner umgeschaut haben, sagte eine Tierheim-Mitarbeiterin zu uns: „Wenn ein Hund 24 Stunden am Stück allein in seinem Zwinger im Tierheim sitzen muss, ist es für ihn allemal besser auszuhalten, wenn er 6-7 Stunden alleine Zuhause ist, in einem warmen Körbchen und mit der Gewissheit und Vorfreude, dass mittags seine Menschen nach Hause kommen und sich mit ihm beschäftigen und er in eine Familie integriert ist.“ So sehe ich das auch.

 

Durch das Testen der FURBO wollten wir diese beiden Fragen für uns klären:

 

1.) Macht es sich Kai-Uwe während unserer Abwesenheit auf dem Sofa gemütlich? 

 

Leider hatten wir Kai-Uwe in unserem Ferienhaus im Urlaub inkonsequenterweise erlaubt, mit uns aufs Sofa zu liegen, nachdem die Vermieterin uns eine Hundedecke für diesen Zweck gegeben hatte. Er fand natürlich sehr schnell Gefallen daran und versuchte die ersten beiden Tage nach unserem Urlaub auch Zuhause aufs Sofa zu liegen.

 

2.) Bleibt Kai-Uwe ruhig, wenn andere Hunde draußen laut bellen?

 

In letzter Zeit ist es draußen öfter laut. Unser Küchenfenster ist an heißen Tagen in der Regel gekippt und dadurch hört man im Haus sehr genau, wenn die anderen Hunde draußen laut bellen. Da Kai-Uwe beim Spazieren sofort mitbellt, wenn ein anderer Hund ihn anbellt vermuteten wir, dass er das auch im Haus so angefangen hatte.

 

Unsere Einsteiger-Petcam war jedoch kaputtgegangen und wir konnten nicht überprüfen, ob wir mit unseren Vermutungen richtig lagen.

 

Dank der FURBO haben wir jetzt die Möglichkeit bekommen, diesen Vermutungen nachzugehen. Und was haben wir in unserer App gesehen? Nachdem wir Kai-Uwe 2 Tage in Folge konsequent beobachtet haben kann ich sagen, dass sich unser Verdacht nicht bestätigt hat. Kai-Uwe liegt entweder auf dem Boden oder in seinem Körbchen aber zu keiner Zeit auf dem Sofa. Und ganz egal, was draußen los ist... Kai-Uwe interessiert das nicht die Bohne und er schläft tiefenentspannt weiter.

 

Ich bin richtig stolz auf ihn :-)

Unser Fazit

Mit einer Hundekamera kann man sich wirklich gut einen Überblick darüber verschaffen, wie es der Fellnase alleine Zuhause ergeht. Ich persönlich finde es auch sehr beruhigend zu wissen, dass der Hund sich alleine Zuhause entspannen kann. Wenn sich durch die Kamera zeigt, dass der Hund unruhigt wird, winselt, bellt oder sich an den Möbeln zu schaffen macht wisst ihr, dass etwas getan werden muss. Der Hund sollte langsam lernen, entspannt und ruhig alleine Zuhause bleiben zu können.

 

Meiner Meinung nach macht so eine Hundekamera auch ein wenig süchtig ;-) Wenn man die Möglichkeit dazu hat, schaut man ständig in der App nach, was der Wauzi daheim macht.

 

Ich kann Euch die FURBO auf jeden Fall empfehlen. Sicher ist sie mit ihren 199,00 EUR (Aktuell auf Amazon) eine der hochpreisigeren Hundekameras aber dafür erwarten Euch auch einige interaktive Funktionen, eine hohe Qualität in der Verarbeitung, eine schicke Optik und eine hervorragende Bildqualität. Eine kleine Verbesserungsidee hätte ich noch: Toll wäre es, wenn man die Kamera drehen und neigen könnte. Aber es ist kein Muss, da man durch das Weitwinkel-Objektiv wirklich fast alles im Blick hat.

 

Wenn ihr noch nicht sicher seid, ob die FURBO das Richtige ist hoffe ich, Euch mit diesem Beitrag einen kleinen Einblick ermöglicht zu haben, der Euch bei der Entscheidung weiterhilft.

 

Wir möchten sie keinen Tag mehr missen :-)

 

*Die FURBO wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an FURBO  und an Christina von Karkalis Communications für diese tolle Kooperation.

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