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Es grüßt die Herbstgrasmilbe

|  Werbung, unbezahlte Kooperation* |

Vor ein paar Wochen fing Kai-Uwe an, sich zwei Tage lang die Pfötchen zu schlecken und wie verrückt zu knabbern, sich zu schütteln und zu kratzen. Anfangs nur an den Vorderpfötchen, einen Tag später dann auch hinter den Ohren, auf dem Schwänzchen, zwischen den Zehen, am Bauch.. Es war schnell klar, dass er irgendetwas haben muss und deshalb ging es direkt am dritten Tag zum Tierarzt. Ich hatte eigentlich schon fest auf Flöhe getippt gehabt, aber der Übeltäter war ein ganz anderer…

 

Die Herbstgrasmilbe!

Von der hatte ich wirklich noch gar nichts gehört. Was das für kleine Tierchen sind? Sie sind die in Deutschland mit am häufigsten vorkommenden Milben. Die ausgewachsenen Milben sind etwa ein bis zwei Millimeter groß und orange bis durchsichtig gefärbt. Also noch gerade so mit bloßem Auge zu erkennen. Doch die sind nicht der Übeltäter, denn die ausgewachsenen Milben sind nämlich Vegetarier. Es sind ihre Larven, die Hunde, Katzen, Pferde, Nagetiere und auch Menschen befallen.

 

Die winzigen Larven sitzen auf Gräsern und suchen sich dort den höchsten Punkt. Daher kommen sie vorallem in hohen Wiesen vor. Oben auf den Gräsern lauern sie darauf, dass ein passender Wirt vorbeikommt, der sie von den Gräsern abstreift und ungewollt aufnimmt. Besonders gerne sitzen die kleinen Parasiten dort, wo die Haut zart und weich ist wie z. B. zwischen den Zehen, am Bauch oder hinter dem Ellenbogen. Dort ritzen sie die oberste Hautschicht an und ernähren sich von Zellflüssigkeit. Sie sind also keine Blutsauger. Ihr Speichel sorgt aber für einen unangenehmen Juckreiz.

Bei Kai-Uwe hatten sich die Tierchen zwischen den Zehen eingenistet, die Tierärztin hat sie uns mit der Lupe gezeigt. Vermutlich hat bei ihm eine allergische Reaktion auf den Speichel den Juckreiz am ganzen Körper ausgelöst. Deshalb hat er sich so viel geschüttelt, gekratzt und geschleckt.

 

Wie erkennt man Herbstgrasmilben beim Hund?

Man kann seinen Hund zunächst an den gängigen oben genannten haarlosen Stellen nach roten Pickelchen (den Bissen der Milbenlarven) absuchen. Außerdem kann man vorsichtig mit einem weißen Taschendurch durch die Zehen streifen. Bleiben hier kleine orangefarbene Spinnentierchen hängen, kann man sich sicher sein, dass die Fellnase von der Herbstgrasmilbe geärgert wird. Alternativ kann man auch – wenn man einen hat – mit einem Flohkamm gegen die Haarwuchsrichtung kämmen und den Kamm dann auf eine weiße Unterlage klopfen. Tauchen darauf die orangefarbenen Tierchen auf, ist der Fall klar.

 

Die Behandlung

Kai-Uwe hat als Schnell-Lösung einen Spot ins Nackenfell bekommen, der ihn für die nächsten 4 Wochen geschützt hat. Gegen den extremen Juckreiz hat er einmal am Tag ein Gel zur Linderung zwischen seine Zehen bekommen und morgens und abends gab es als Sofort-Hilfe noch Tabletten gegen den Juckreiz. Nach 1-2 Tagen hat man gemerkt, dass es ihm deutlich besser geht. Da ich persönlich nichts von Chemiekeulen wie dem Spot für das Nackenfell halte, habe ich mich nach pflanzlichen Alternativen erkundigt.

 

Natürliche Vorbeugung: Schwarzkümmelöl

Seit seinem Grasmilben-Befall reibe ich Kai-Uwe einmal in der Woche nach der Fellpflege mit Kokosöl ein. Da er das sehr schmackhaft findet und sich einen Teil des Öls wieder von den Pfötchen und vom Bauch abschleckt, weiß ich nicht, ob das Kokosöl ausreichen würde. Ich gebe ihm daher zusätzlich Schwarzkümmelöl ins Futter.

Man gibt seinem Hund je 10 kg Körpergewicht einen halben TL am Tag. Kai-Uwe bekommt also 2 TL ins Futter. Wobei ich schon gemerkt habe, dass Kai-Uwe das Öl so gut schmeckt, dass ich es ihm auch ins Trinkwasser geben kann oder ihn gleich den Teelöffel abschlecken lassen kann (es schmeckt angenehm, aber auch ein klein wenig scharf). Da müsst ihr einfach mal schauen, wie Euer Hund es am liebsten aufnimmt :-)

 

Wir verwenden das Schwarzkümmelöl von Kräuterland. Dabei handelt es sich um ein hochwertiges, naturreines Schwarzkümmelöl aus NIGELLA SATIVA (ägyptischer Schwarzkümmel), kaltgepresst und aus 1. Pressung nach alter ägyptischer Tradition. Es enthält weder Konservierungs- noch sonstige Zusatzstoffe.

 

Da das Öl an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt werden sollte, ist es in einer Lichtschutzflasche verpackt. Man muss es also nur an einem kühlen Ort aufbewahren und die Flasche immer gut verschlossen halten.

Was ihr zusätzlich machen könnt: Ihr könnt die Pfötchen nach dem Spaziergang mit Wasser abspülen, um eventuell eingesammelte Larven so direkt zu beseitigen. Doch eigentlich sollte der für die Larven unangenehme Geruch des Schwarzkümmelöls so abschreckend sein, dass sie sich gar nicht erst freiwillig auf Euren Vierbeiner setzen ;-)

Fazit

Grundsätzlich muss man sagen: Grasmilben sind nicht gefährlich und nicht schlimm. Trotzdem ist der Befall durch den starken Juckreiz sehr lästig. Daher war es mir sehr wichtig, mit einem natürlichen Mittel vorzubeugen und Kai-Uwe einen weiteren Grasmilbenbefall zu ersparen. Wir füttern das Schwarzkümmelöl von Kräuterland nun schon seit einer Weile. Kai-Uwe schmeckt es gut, es bekommt ihm gut und neben Schutz vor Herbstgrasmilben hält es nachweislich auch Zecken und Flöhe fern. Also sämtliches Getier, das man von seiner Fellnase fernhalten will. Noch dazu stärkt Schwarzkümmelöl das Immunsystem, kann Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen.

 

Aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen können wir die Fütterung von Schwarzkümmelöl absolut empfehlen. HIER könnt ihr das Schwarzkümmelöl von Kräuterland bestellen.

*Das Schwarzkümmelöl  wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank an Sara von Kräuterland  für diese tolle Kooperation!

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Kommentare: 1
  • #1

    Kraeuterland Natur-Ölmühle (Montag, 15 Oktober 2018 16:49)

    Vielen Dank für den tollen Beitrag liebe Bettina. Wir freuen uns, dass Kai-Uwe von den Herbstgrasmilben endlich befreit ist.

    Ganz liebe Grüße an Euch 2!

    Sara
    Kräuterland