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Dog Journal – Das Dankbarkeitstagebuch

|  Werbung, unbezahlte Kooperation* |

Geht es Euch manchmal auch so, dass ihr das Gefühl habt, dass der Tag (oder manchmal auch die ganze Woche) einfach so an Euch vorbeirast?

 

Meist hat man ja seine grobe Routine: Bei mir klingelt jeden Tag zur selben Zeit der Wecker, ich stehe auf, mache mich fertig, richte mein Frühstück fahre zur Arbeit. Um 06:30 Uhr fange ich an, der Arbeitstag ist schnell vorbei, dann geht es wieder schnell nach Hause, denn Kai-Uwe wartet schon. Wir gehen raus und machen einen tollen Spaziergang.. Danach fühle ich mich schon wieder etwas frischer und entspannter. Daheim angekommen gibt es immer irgendetwas im Haushalt zu tun, evtl. muss ich einkaufen, liegengebliebene Dinge werden erledigt, Oma sollte angerufen werden… danach geht es mit meinem Mann und Kai-Uwe ab aufs Sofa. Lieblingsserie gucken. Kuscheln. Und dann schon wieder ab ins Bett.

 

Natürlich ist keinesfalls jeder Tag gleich aber viele Tage laufen so oder so ähnlich ab und ich falle abends ins Bett und habe das Gefühl, nichts getan zu haben und es geistern mir noch 99 kleine Dinge durch den Kopf. Ich fühle mich abends oft kaputt und überfordert. Das kommt daher, dass man leider einfach viel zu oft wie fremdgesteuert irgendwelchen To-dos hinterherhetzt.

 

Daher fand ich den Gedanken, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, sehr interessant. Wenn ihr Euch manchmal auch wie oben beschrieben fühlt, oder einfach etwas mehr Dankbarkeit und Zufriedenheit in Euer Leben bringen möchtet, probiert es auch. Denn man muss nicht sofort zum Psychotherapeut gehen oder gleich das komplette Leben umstellen. Manchmal bringt eine kleine Veränderung Wunder.

 

Ein Dankbarkeitstagebuch für Hundehalter/innen!

Es war also klar, dass ich die Methode mit dem Dankbarkeitstagebuch ausprobieren möchte. Als ich dann entdeckt habe, dass es ein Dankbarkeitsbuch für Hundehalter/innen gibt, dachte ich mir sofort: Das ist ja eine tolle Idee! Das probieren wir aus. Gerade jetzt, wo der oft regnerische Herbst vor der Tür steht, möchte ich mit Kai-Uwe einige neue Kommandos einüben, um ihn drinnen auszulasten. Ich fand den Gedanke richtig schön, unsere kleinen Fortschritte und großen Erfolge Tag für Tag im Dog Journal zu dokumentieren. So kann ich auch Jahre später immer mal wieder nachlesen, wie wir das Erlernen des Kommandos aufgebaut haben.

 

Das Prinzip ist wirklich einfach: Man führt das Dog Journal über einen Zeitraum von 6 Monaten. Dabei nimmt man sich jeden Tag 5-10 Minuten Zeit, um in das Dankbarkeitstagebuch zu schreiben (morgens und abends). Für jeden Tag gibt es im Dog Journal eine Seite mit einem Zitat und verschiedenen Fragen, die man ausfüllt. Unter anderem schreibt man die schönsten Ereignisse des Tages auf. Allein die Tatsache, sich Gedanken zu machen, was das schönste Ereignis des Tages war sorgt dafür, den Tag Revue passieren zu lassen und über die kleinen schönen Dinge nachzudenken, die man den Tag über erlebt hat. Das führt dazu, dass man die kleinen Dinge im Leben wieder schätzt. Es ist eine einfache Methode, die jeder für sich nutzen kann, um seine Lebensqualität in die eigene Hand zu nehmen.

 

Dankbarkeit ist sehr wichtig, da wir uns damit immer wieder klar machen sollten, dass etwas nicht selbstverständlich ist. Wie oft nehmen wir es als selbstverständlich, dass unser Hund „funktioniert“ und im Alltag alles wie am Schnürchen läuft? Und wenn der Hund mal nicht hören möchte oder die Leinenführigkeit mal einen Tag nicht gut läuft, dann verzweifeln wir gleich und ärgern uns. Aber dass der Hund am selben Tag auch viele Dinge ganz toll gemacht hat, gerät schnell in Vergessenheit.

Wie ist das Dankbarkeitstagebuch aufgebaut?

Auf der ersten Seite kann man ein Foto von seinem Hund einkleben, das finde ich eine ganz süße Idee. Dann beginnt das Dankbarkeitstagebuch mit einer Einleitung und der Erklärung des Prinzips. Bevor man anfängt, schließt man einen Vertrag mit sich selbst. Darin verpflichtet man sich, das Buch konsequent jeden Tag zu führen. Dafür benötigt man jeden Tag nur etwa 5 bis 10 Minuten Zeit. Auf der nächsten Seite erstellt man eine persönliche Bedürfnisliste (Was machen mein Hund und ich gerne, worin vergessen wir die Zeit, etc.).

 

Anschließend geht es schon los. Es gibt für jeden Tag eine Seite (die obere Hälfte ist für den Morgen, die untere für den Abend). Dort stehen verschiedene Fragen zum Ausfüllen (u. a. schönste Ereignisse des Tages,…) und für jeden Tag ein Zitat. An einem Tag in der Woche bekommt man einen Wochenfokus. So kann ein Wochenfokus z. B. aussehen:

 

Wenn man jeden Tag nur 5 Minuten schreibt, nimmt man nach einiger Zeit schon Veränderungen wahr. Man kann mit Momenten wie Verzweiflung, Trauer, Frust und Wut besser umgehen, wenn man die Dankbarkeit in sein Leben lässt. Man wird über die Momente mit der Fellnase, die vielleicht nicht optimal laufen, viel besser hinwegsehen können und lernen, den Fokus auf das zu setzen, was gut läuft. Man sieht die Stärken seines Hundes, hat mehr Freude mit ihm und Hund und Mensch fühlen sich wohler. Bereits nach kurzer Zeit erkennt man, wie viel man schon hat und schaut nicht mehr danach, was einem fehlt. Das gibt einem mehr Energie und Geduld mit seinem Hund, weil man Stress generell einfach leichter übersteht.

 

Und mit dem Tagebuch schafft man eine schöne Erinnerung an die Zeit mit deinem Hund. Ich persönlich finde Bücher mit Gedanken eine ganz besondere Erinnerung. Liest man diese Jahre später durch, fühlt man sich in die schöne Zeit zurückversetzt und weiß genau, wie man sich damals gefühlt hat. Da ich persönlich Bilder auch eine ganz tolle Erinnerung finde, habe ich ab und an ein Bild mit in das Dankbarkeitstagebuch geklebt.

 

Sehr positiv finde ich, dass das Buch aus Recyclingpapier ist.

 

Der gute Zweck

Und zum Schluss noch eine richtig tolle Sache: Das Dog Journal kostet 29,95 EUR, davon werden im Jahr 2018 werden 3 Euro an den Tierärztepool des Förderverein Arche Noah Kreta gespendet. Der Tierärztepool engagiert sich für eine bessere Zukunft der Straßentiere. Mit Kastrationen von Straßenhunden und -katzen wollen sie zukünftiges Leid verhindern. Deshalb führen sie mehr als 13.000 Kastrationen pro Jahr in Griechenland, auf den Kapverden und in Rumänien durch. Außerdem werden verletzte und erkrankte Straßentiere von ihnen medizinisch versorgt.

 

Ich finde das total toll… Wer uns schon eine Weile verfolgt weiß ja, wie sehr mein Herz am Tierschutz hängt und dass Kai-Uwe auch ein Straßenhund war. Das Leid der Straßenhunde und -katzen ist unglaublich groß.

 

Ihr möchtet auch ein Dog Journal haben? HIER könnt ihr es bestellen.

*Das Dog Journal  wurde uns kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen lieben Dank an Tine von Dog Journal  für diese tolle Kooperation!

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Kommentare: 1
  • #1

    Tine (Dienstag, 02 Oktober 2018 20:36)

    Das ist so toll geschrieben, Bettina! Und die Fotos von Kai-Uwe sind super süß! Alles Gute weiterhin!