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Urlaub mit Hund: Flims, Schweiz

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Über das lange November-Wochenende sind wir mit Kai-Uwe in die Schweiz gefahren. Wir wollten einfach ein schönes Wochenende in den Bergen verbringen und sind auf der Suche nach einer schönen Ecke auf Flims gestoßen, ein kleineres Örtchen im Kanton Graubünden in der Schweiz.

 

Von Donnerstag bis Sonntag haben wir uns über Airbnb eine kleine, gemütliche Hütte gebucht. Die lag außerhalb vom Ort (ca. 3 km entfernt und nur über einen Waldweg erreichbar) wunderschön auf einer grünen Wiese mit Blick auf das Bergpanorama. Die Unterkunft lag quasi genau am Wanderweg Richtung Caumasee und Crestasee. Die perfekte Ausgangslage für schöne Wanderungen:

Der Crestasee

Am ersten Tag sind wir von unserer Hütte aus zum Crestasee gewandert. Dorthin führt ein wirklich schöner Wanderweg durch den Wald. Da wir freitags unterwegs waren, haben wir auf dem gesamten Strecke fast niemanden getroffen und auch am See waren außer uns nur 2 andere Wanderer.

 

Der Crestasee ist glasklar und die bunt gefärbten Bäume haben sich wunderschön gespiegelt. Im Hintergrund sieht man die Berge. Da wir tolles Wetter hatten, haben wir dort ein bisschen in der Sonne gesessen und haben die schöne Aussicht fast für uns allein genießen können. Anschließend ging es wieder durch den Wald zurück. Toll ist, dass es unterwegs hin und wieder kleine Brunnen gibt, an denen der Hund trinken kann. Da es die Woche zuvor sehr viel geschneit hat, lag bei uns im Wald an schattigen Stellen teilweise noch Schnee. Auch das war für Kai-Uwe ein schönes Highlight.

 

Im Sommer kann man im Crestasee baden. Das stelle ich mir auch sehr schön vor. Allerdings werden dann auch sicherlich viel mehr Menschen dort sein ;-)



 

Der Caumasee

Am zweiten Tag sind wir an den Caumasee gewandert. In etwas mehr als einer halben Stunde waren wir von unserer Hütte aus auch schon dort. Der Wanderweg führt zuerst vorbei an einem wunderschönen Bergpanorama und geht dann weiter durch den Wald. Schon von weitem sieht man den Caumasee türkisblau durch die Bäume schimmern. Er ist definitiv der bekanntere der beiden Seen und es waren auch ein paar mehr Leute dort als am Crestasee. Da der See aber auch größer ist, hat es sich sehr angenehm verteilt.

Wenn man unten am See ist, kann man ihn einmal komplett umrunden. Wir hatten Glück mit dem Wetter und haben uns eine Weile auf die großen Steine gesetzt und die schöne Aussicht und die warmen Sonnenstrahlen genossen.

 

Im Sommer kostet der Zugang zum See Eintritt, da er dann von Besuchern als Badesee genutzt wird. Ich selbst bin ja überhaupt kein Fan von Badeseen, die ja in der Regel eine ziemlich grüne, trübe Brühe sind. Aber im wunderschön klaren Crestasee oder im türkisblauen Caumasee würde auch ich baden ;-).

 

Ich kann mir aber auch vorstellen, dass im Sommer ganz schön viel an den Seen los ist. Ganz so ruhig und idyllisch wie im Herbst ist es dort im Sommer sicherlich nicht.


Wer nicht zum Caumasee wandern möchte, der kann auch mit dem Auto hinfahren und obenhalb des Sees parken. Nur wenige Gehminuten vom Parkplatz gibt es eine Aussichtsplattform, von der man wirklich eine wunderschöne Sicht auf den See hat. Und man kann einen kurzen Weg durch den Wald hinunter zum See spazieren.

 

Wir würden aber definitiv die schöne Wanderstrecke empfehlen. Vom See aus kann man genauso hoch zur Aussichtsplattform laufen und im Sommer auch mit einer Seilbahn hochfahren, wenn man nicht laufen möchte ;-) Zum Abschluss sind wir hochgelaufen, haben dort auf einer Bank mit Blick auf den See gesessen und sind dann durch den Wald zurück zu unserer Hütte gelaufen.

 

Unsere Unterkunft

Untergekommen sind wir – wie eigentlich fast immer ;-) – in einer über Airbnb gebuchten Unterkunft. Wir waren in einer kleinen aber gemütlichen Hütte in Conn, die außerhalb von Flims quasi direkt an der Wanderstrecke zu den beiden Seen gelegen war. Die Hütte erreicht man nur über einen ca. 2-3 km langen Waldweg. Sie liegt total idyllisch auf einer großen Wiese mit Blick auf ein wunderschönes Bergpanorama.

 

Die Hütte ist klein und hat im EG eine kleine Kochecke, ein kleines Sofa vor einem tollen offenen Kamin, dann geht es noch weiter in ein Schlafzimmer mit Waschbecken und Badewanne. Zusätzlich gelangt man über eine Treppe von der Wohnstube ins UG. Dort ist noch ein Wohnzimmer mit kleinem TV und Sofa und einem Bad mit WC und Dusche.

 

Uns hat es in der Hütte sehr gut gefallen. Sie ist zwar klein aber trotzdem sehr gemütlich und sauber. Es gibt alles, was man braucht und die Lage ist sensationell. Es laufen am Wochenende viele Wanderer an der Hütte vorbei, da sie direkt am Wanderweg liegt. Uns persönlich hat das aber nicht gestört.

 

5 Gehminuten von der Hütte gibt es die Aussichtsplattform Spir ll, von der man einen tollen Blick über die Rheinschlucht hat (sehr schön zum Sonnenuntergang).

 

In der Küche hat es soweit alles, was es braucht. In der Hütte gibt es auch einen Fonduetopf. Das hat uns auf die Idee gebracht, in einem Supermarkt in Flims ein leckeres Schweizer Käsefondue zu kaufen und abends vor dem Kamin zu essen – Hüttenfeeling pur.

 

Wer ein Luxuschalet erwartet, eine einsame Hütte auf einem Berg oder sich nicht gerne selbst im Urlaub versorgt, für den ist diese Unterkunft eher nichts. Wer aber gerne in einer urigen Hütte ist, kein Problem hat, sich ein paar Tage selbst zu versorgen und wunderschöne Wanderungen direkt vor der Haustür beginnen möchte, dem wird die Hütte sicherlich gefallen.

 

Das ist der Link zur Unterkunft (Unterkunft wurde selbst herausgesucht, gebucht und bezahlt, keine Kooperation oder Ähnliches):

 

https://www.airbnb.de/rooms/14750085

 



Fazit

Wir können die Ecke Flims für einen Kurzurlaub sehr empfehlen. Der Crestasee und der Caumasee sind tolle Ausflugsziele. Allerdings waren wir ja im November dort. Im Sommer ist es sicherlich auch wunderschön an den Seen, vorallem da man darin auch baden kann. Doch bestimmt ist im Sommer auch sehr viel dort los. Wenn wir nochmal gehen würden, würden wir wahrscheinlich wieder im Oktober/November gehen. Im Dezember/Januar/Februar hat es dort teilweise sehr viel Schnee. Ich schätze, da sieht man von den Seen nicht allzu viel.

 

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