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DIY Knochen-Kuschelkissen

Kai-Uwe nutzt sein kleines rosa Kuschel-Schweinchen sehr oft als Kopfkissen. Er nimmt es mit und legt es sich ganz gezielt auf die Pfoten, um dann seinen Kopf darauf abzulegen. Total süß… Da sein Schweinchen mittlerweile schon ziemlich platt gelegen ist, wollte ich ihm ein neues Kissen nähen bzw. ein richtiges Hundekissen zum Kopf ablegen nähen. Damit es so richtig nach Hund aussieht, sollte es die Form eines Knochens haben aber gleichzeitig dreidimensional sein, damit er eine bequeme Liegefläche und Volumen hat.

 

Leider bin ich keine begabte Näherin und besitze auch keine Nähmaschine. Aber ich habe es trotzdem hinbekommen :-)

 

Zuerst habe ich einen Knochen auf Papier aufgemalt und ihn 3 Mal ausgeschnitten und alle 3 Stücke mit Tesa zusammengeklebt. So konnte ich die Größe besser abschätzen und wusste, dass es dreidimensional klappt. Und dann ging es los.

 

Für das Kuschelkissen benötigt ihr

- 1 m² Stoff Eurer Wahl (ich habe einen kuscheligen Teddystoff im Internet bestellt)

- einen dicken schwarzen Stift (oder Schneiderkreide, falls ihr welche habt)

- eine gute Stoffschere (sonst ärgert man sich nur beim Zuschneiden)

- Füllwatte

- einen strapazierfähigen Faden (am besten Zwirn) und eine Nadel

- einige Stecknadeln

 

Ich empfehle Euch, vorab auch eine Vorlage auf Papier zu zeichnen und zu testen, ob die Größe für Eure Fellnase passt. Ohne Vorlage finde ich es sehr schwierig abzuschätzen.

 

Wenn die Größe passt, zeichnet ihr die Vorlage auf Euren Stoff. Bedenkt, dass ihr die Vorlage auf dem Stoff ca. mit 1 cm Rand aufzeichnet (der fällt nachher beim Nähen wieder weg). Als Hilfe kann man die Vorlage mit ein paar Stecknadeln auf dem Stoff fixieren, damit sie nicht verrutscht. Dann könnt ihr das erste Stück ausschneiden und schneidet noch zwei weitere Knochen aus, damit ihr insgesamt drei Knochenstücke habt.

Danach steckt ihr zwei der ausgeschnittenen Knochen zusammen (so, dass die beiden schönen Seiten zueinander zeigen) und näht die Hälfte des Knochens zusammen, ungefärt mit dem 1 cm Abstand zum Rand, den ihr beim Ausschneiden berücksichtigt habt. Ich habe einen strapazierfähigen Zwirn genutzt und die alle Nähte insgesamt drei Mal genäht. Der Knochen soll ja beim Spielen nicht gleich auseinander fallen ;-) Mit der Nähmaschine habt ihr es natürlich deutlich leichter..

 

Hier habe ich mal bildlich dargestellt, welche Teile zusammengenäht werden:

Anschließend steckt ihr den dritten Teil mit Nadeln an (auch wieder so, dass die schöne Seite nach innen zeigt) und näht wieder die Hälfte an den anderen Knochen an. Zuletzt näht ihr dann auch die andere Hälfte des dritten Teils an die übrig gelassene Hälfte des ersten Teils. 

Achtung: Lasst Euch am Rand aber ein größeres Stück offen. Ich würde mindestens eine ganze Wölbung des Knochens offen lassen, sonst wird es echt eng mit dem Umstülpen. Über die offene Seite stülpt ihr den Knochen einmal um.. So, dass die schöne Seite außen ist.

 

Dann füllt ihr ihn mit Watte. Packt ruhig ordentlich Watte rein, platt wird der Knochen vom Liegen mit der Zeit von selbst. Stopft die Watte in alle Ecken, damit der Kuschelknochen voll ausgefüllt wird und seine Form auch zur Geltung kommt.

 

Zum Schluss wird die Öffnung noch vernäht. Das muss man auf jeden Fall von Hand machen. Macht kleine Stiche, damit sich alles gut schließt und geht auch hier m besten 3-Fach über die Naht, damit auch alles gut hält. Und schon ist das Hundekissen fertig.

 

Kai-Uwe hat sein Knochen-Kuschelkissen sofort angenommen. Er bringt es mir zur Begrüßung, spielt damit und legt es sich – genauso wie sein Schwein – ganz gezielt unter den Kopf, um bequemer zu liegen. Ich bin richtig stolz, dass er das so selbstverständlich auf seinen Kuschelknochen adaptiert hat.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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