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Urlaub mit Hund


|  Werbung, unbezahlte Kooperation* |

 

Urlaub ist toll, gar keine Frage. Aber eines ist noch toller: Urlaub mit Hund!

 

Schon immer liebe ich es, die Welt zu entdecken und ferne Länder zu bereisen. Zwei Mal waren wir bisher ohne unser Goldstück Kai-Uwe im Urlaub. Und ich muss sagen… es hat mir jedes Mal das Herz gebrochen, ohne ihn zu verreisen. Im Januar ist Paul bei uns eingezogen. Mittlerweile haben wir also zwei Vierbeiner. Das bedeutet: 2 traurige Augenpaare, die einen ungläubig anschauen, wenn man sie abgibt und ohne sie in den Urlaub geht. Momentan können wir uns das nicht vorstellen und daher ist dieses Jahr nur Urlaub mit Hund bei uns angesagt. In diesem Beitrag möchte ich euch erzählen, was man bei einem Hundeurlaub bedenken sollte und was unbedingt ins Köfferchen Eures Vierbeiners gepackt werden sollte ;)

 

Letztes Jahr haben wir schon erste Hundeurlaubs-Erfahrungen sammeln können. Da haben wir nämlich im Sommer einen Roadtrip mit Kai-Uwe gemacht. Die erste Station war Slowenien, dann ging es weiter nach Kroatien (quer durch Istrien) und auf dem Rückweg haben wir noch einen 3-tägigen Stopp in Österreich gemacht. Außerdem haben wir zwei lange Wochenenden mit Hund in der Schweiz und im Zillertal verbracht.

 

Wenn ihr euch entschieden habt, mit Eurem Vierbeiner in den Urlaub zu fahren, stellt sich zunächst die große Frage: Wohin? Europa hat wirklich unglaublich viele schöne Urlaubsziele zu bieten, die man wunderbar mit Hund bereisen kann.

 

Was wir euch vom letzten Jahr mehr als empfehlen können, ist ein Roadtrip durch Istrien (super hundefreundliche Urlaubsregion), optimal ist das in Verbindung mit Slowenien. Die Schweiz hat sich auch als super hundefreundliches und unkompliziertes Urlaubsziel erwiesen und in Österreich kommt es drauf an. Wo man ist und was man machen möchte. Beispielsweise ist es in vielen Bergbahnen nicht möglich, mit einem Hund auf den Gipfel zu fahren, wenn man keinen Maulkorb dabei hat. All unsere Reiseberichte und Urlaubserfahrungen könnt ihr in der Rubrik „Urlaub mit Hund“ nachlesen. Vielleicht spricht euch ja eines dieser Reiseziele an ;)

 

Wenn ihr euch für ein Urlaubsziel entschieden habt, geht es an die Detailplanung. An die folgenden Punkte solltet ihr denken:

 

1. Unterkunft

Sucht nach einer hundefreundlichen Unterkunft. Egal, wo ihr nach einer Unterkunft sucht: Filtert am besten schon vorab nach dem Kriterium „Hunde erlaubt“. Wir buchen am liebsten auf Airbnb, denn dort kosten Hunde oftmals nichts extra. Bei Hotels ist es leider in der Regel so, dass Hunde pro Nacht einen Aufpreis kosten. Dieser kann zwischen 5 und 20 Euro liegen. Dementsprechend teuer kann ein Hotelaufenthalt werden (vorallem, wenn man zwei Wauzis dabei hat und nicht nur ein paar Tage bleiben will). Aber es muss ja kein Hotel sein, auch Ferienwohnungen und Apartments sind super für den Urlaub mit Hund geeignet. Klärt am besten auch im Vorfeld, ob weitere Kosten bezüglich der Endreinigung auf euch zukommen, wenn ihr mit Hund anreist. Glaubt mir, es gibt die abenteuerlichsten Konditionen. Von einer Extra-Kaution für Hundebesitzer, über die Verpflichtung, die Unterkunft hinterher selbst reinigen zu müssen bis hin zu satten Extra-Reinigungsgebühren, wenn man mit Hund anreist.

 

2. Das Autofahren

Ich würde euch empfehlen, euch langsam an die Urlaubsreise mit Hund heranzutasten. Wir haben zunächst das längere Autofahren am Stück in Form eines Tagesausflugs mit einer etwas längeren Fahrt (1,5 bis 2 Stunden pro Strecke) getestet. Da das so wunderbar geklappt hat, haben wir keinen weiteren Wochenend-Trip gemacht. Wir waren uns sicher, dass die lange Fahrt nach Slowenien kein Problem für Kai-Uwe ist. Eine längere Test-Fahrt lege ich euch auf jeden Fall ans Herz. Wenn ihr merkt, dass euer Hund extrem Stress hat, ist eine 10-stündige Fahrt in den Urlaub vielleicht nicht das Richtige und ihr solltet für den Anfang ein Urlaubsziel wählen, das näher liegt. In dem Fall würde ich das Autofahren gezielt trainieren, bis euer Hund gelernt hat, sich beim Autofahren zu entspannen. Macht euren Hund in kleinen Schritten und mit Positiv-Erlebnissen mit dem Autofahren bekannt.

 

Natürlich könnt ihr auch mit dem Zug in den Urlaub fahren. Allerdings habe ich dabei noch keine Erfahrungen, zu denen ich berichten kann. Oft wird in öffentlichen Verkehrsmitteln gerade bei größeren Hunden ein Maulkorb benötigt und für den Hund muss z. B. im Nahverkehr eine extra Fahrkarte gelöst werden.

 

3. Sicherheit im Auto

Überlegt euch vorab, wie ihr euren Hund auf der ggf. durchaus längeren Fahrt im Auto sichern wollt. Super geeignet ist eine Transportbox. Aus eigener Erfahrung können wir allerdings sagen, dass das nicht jedermanns bzw. jederhunds Sache ist ;) Paul zum Beispiel hat die Box Sicherheit gegeben und er fühlte sich pudelwohl darin. Kai-Uwe hingegen hat sich sichtlich unwohl und eingeengt gefühlt. Außerdem passt nicht in jeden Kofferraum eine Hundebox. Bei uns ist es leider für 2 Boxen zu eng, wenn wir eine angemessene Boxgröße für einen Labbi wählen würden. Wir haben uns daher für ein Trenngitter entschieden (Abtrennung mittig im Kofferraum und Abtrennung zu den Rücksitzen) und haben den beiden jeweils eine gemütliche Kuscheldecke für den Kofferraum gekauft.

 

Wenn euer Hund auf dem Rücksitz mitfahren darf, sichert ihn ordentlich mit einem Geschirr auf der Rückbank. Auch, wenn euer Hund entspannt mitfährt, würde er ungesichert bei einem Unfall nach vorn geschleudert werden und dadurch nicht nur gefährlich für euch werden, sondern den Unfall mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht überleben. Safety first!

 

4. Die Anreise

Ihr kennt das sicher: Nach einer längeren Fahrt weiß man gar nicht mehr, wie man sich hinsetzen soll, hat das Bedürfnis sich die Beine zu vertreten und hat vielleicht auch Hunger und Durst. Genau diese Bedürfnisse hat euer Hund nach einer längeren Fahrt auch. Plant deshalb ausreichend regelmäßige, kurze Pausen auf der Fahrt in den Urlaub ein. Dreht eine kleine Runde mit ihm und gebt ihm die Möglichkeit, etwas zu trinken (falls er es möchte). Während der Fahrt füttern wir nichts, damit Kai-Uwe und Paul unterwegs nicht schlecht wird (den Fehler haben wir leider einmal gemacht, als wir zu knapp nach dem Frühstück losgefahren sind – daher nicht empfehlenswert ;)). Wir achten darauf, dass die zwei Zuckerschnuten vor der Abfahrt eine Mahlzeit mit Vorlauf eingenommen haben und einen ausreichend großen Spaziergang absolviert haben, bevor es für längere Zeit ins Auto geht.

 

5. Packliste

Und zuguterletzt habe ich hier noch eine Packliste für euch. Das sollte mit ins Köfferchen:

 

- Heimtierausweis mit Impfnachweis (informiert euch unbedingt vorab über erforderliche Impfungen für das Reiseland)

- Kopie der Hundehaftpflichtversicherung

- Leider für manche Länder Pflicht: Ein Maulkorb

- Futternäpfe (und für die Fahrt eine große Flasche Wasser für die Trinkpausen)

- Ausreichend Futter: Wenn euch das Futter unterwegs ausgeht und ihr auf „irgendein“ Alternativ-Futter umstellen müsst, das es gerade vor Ort gibt, kann es blöd werden (Unverträglichkeit, Bauchweh, Durchfall)

- Hundebett oder Hundedecke

- Leine und Halsband (mit Hunde- und Tassomarke)

- Ersatzleine und Ersatzhalsband

- Ein paar Lieblingsspielsachen

- Notfall-Medikamente

- Zeckenzange und ggf. eine Hundebürste

- Ausreichend Handtücher (für schlechtes Wetter oder den Strandbesuch)

- Kotbeutel und Feuchttücher

- Recherchiert für den Notfall vorab die Adresse eines Tierarztes in der Nähe eures Urlaubsorts

 

6. Tipp zum Schluss

Und zum Schluss möchte ich euch noch eine Kaufempfehlung geben. Wir haben bisher im Urlaub meistens das große Hundebett von zuhause dabei gehabt, was wirklich sehr viel Platz auf der Rückbank eingenommen hat. Da wir nun zwei Hunde haben und aus Platzgründen keine zwei Hundebetten mitnehmen können, nutzen wir nun die Vagabund-Reisedecken von Wolters cat&dog. Sie haben eine schöne Dicke, sodass Kai-Uwe und Paul weich liegen können und sind noch dazu kuschlig weich. Die Oberseite ist aus flauschigem Schaffell-Imitat, die Unterseite ist dank einer Imprägnierung wasser- und schmutzabweisend. Super praktisch ist, dass man sie aufrollen und mit einem Klettverschluss fixieren kann. So kann man die Decken super platzsparend transportieren und dank eines Tragegriffs kann man sie problemlos tragen. Zudem ist die Decke auch waschbar. Es gibt sie in grau und braun und sie hat die Maße: 100 x 75 cm. Wir haben die Decken schon eine Woche vor dem Urlaub in unser Wohnzimmer gelegt. So riechen sie nach „Zuhause“ und geben Kai.-Uwe und Paul in den Urlaubsunterkünften ein Gefühl vom Heimat.


Und noch ein weiterer Tipp:

Unsere große Futterstation nehmen wir natürlich auch nicht mit auf Reisen. Wir nutzen für unterwegs und für Urlaube die „Dinner 2 go“ Reisenäpfe von Wolters cat & dog. Die Näpfe sind aus ummanteltem Edelstahl, der Deckel besteht aus Kunststoff – dadurch sind sie hygienisch und spülmaschinengeeignet. Sie sehen nicht nur schick aus, sondern sind auch sehr hochwertig verarbeitet. Sie sind so super dicht zu verschließen, dass ihr sie sogar mit Wasser füllen könnt, ohne, dass etwas ausläuft. Da sie wasser- und luftdicht sind, entsteht kein unangenehmer Geruch im Auto und sie sind dadurch sogar optimal für Nassfutter geeignet. Ein Set besteht aus 2 Näpfen Größe: 2 x 075 l, die in einer passenden Tasche mit Tragegriff verpackt werden..

 

Die  WOLTERS cats & dogs Verkaufsstellen findet ihr direkt auf der WOLTERS Homepage:

 

https://www.wolters-cat-dog.de/


*Die Vagabund Reisedecke und die Reisenäpfe wurden uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an Anne von WOLTERS für diese tolle Kooperation.

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